Music-Comedy-Kabarett

4. und 5. Juli

Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung
1968

ZUM LETZEN MAL!

TIPI am Kanzleramt
Große Querallee
10557 Berlin

Kartentelefon 030/39 06 65-50

Pressekontakt
Telefon: 030/39 06 65-65
Fax: 030/39 83 84 36
E-Mail: presse@tipi-am-kanzleramt.de

Downloads: PDF | Pressefotos

Daten

Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung
1968

4. und 5. Juli

Beginn: Mo um 20 Uhr, So um 19 Uhr
Einlass und Restauration ab 18.30 Uhr, sonntags ab 17.30 Uhr

Eintritt: 16,60 – 29,50 Euro


Pressetext

Rainald Grebe – erfreuliche Bereicherung der verwöhnten Hauptstadt­szenerie – gründete vor fünf Jahren die Kapelle der Versöhnung und dichtete Hymnen auf Thüringen und Brandenburg, mit denen er sich nicht nur die Herzen der Großstädter eroberte. Seine unnachahmliche, unkonventionelle Bühnenperformance, voller Skurrilität und anarchistischem Entertainment, verbunden mit der ihm eigenen komisch-melancholischen Weltsicht, katapultierte ihn trotz seiner provokativen Haltung auf der Beliebtheitsskala ganz nach vorne. In den letzten Jahren wurde Grebe mit Preisen geradezu überschüttet (Prix Pantheon, Berliner Comedy-Preis, Jan-Wesemann-Ereignisproduzenten-Preis, Cabinet Preis Kategorie Chanson, Deutscher Kleinkunstpreis Förderpreis der Stadt Mainz). Mit Martin Brauer am Schlagzeug und Marcus Baumgart an diversen Gitarren, einem Stück Kunstrasen und einem ambulanten Lagerfeuer begeisterte er Berlin mit seiner Version von „Volksmusik“.

Mit:
Rainald Grebe – Flügel, Gesang
Martin Brauer – Schlagzeug
Marcus Baumgart – Gitarren

1968

In dem 2008 erstmals inszenierten Programm hat Grebe sich zum 40jährigen Jubiläum mit 1968 und „den 68ern“ beschäftigt, sich mit dieser „Jugendbewegung“, wie er sagt, aus­einander gesetzt. Im Jahre 2008, in dem sich viele 68er mehr oder minder historisch äußerten, fühlte Rainald Grebe sich als „missing link“ zum Thema, einer, der erst 1971 überhaupt geboren ist. Mehr Theater, mehr Kostüme als in den vorhergehenden Programmen setzt er ein. Mit seinen Texten und seiner Musik, den geschriebenen Stücken aus „1968“, kommentiert er: „Es war ja wirklich nicht alles schlecht damals.“ Zur Vorbereitung kam kein Buch von Kai Diekmann oder von Götz Aly, aber viel Material aus der Zeit zum Einsatz. Grebe und seine Kapelle hatten sich beispielsweise mit Barbarella, Tommy von „The Who“, mit Woodstock und mit den Hippies in der DDR beschäftigt. Lauter frische Lieder enthält das Programm „1968“, auch wenn es sich mit der Vergangenheit beschäftigt. Oder auch nicht. Auf die Frage: Was hat das Programm mit 68 zu tun, antwortet Rainald Grebe: „Viel. Und mehr noch mit heute. Es ist keine Telekolleggeschichte, bestimmt nicht. Es surft durch die Zeiten, setzt den Hebel heute an, die 68er kommen eher als Zitate daher, was sie ja für die Nachgeborenen auch sind. Nippes. Che-Guevara-Aschenbecher.“

„setz dich in die zeitmaschine und fahr
guido knopp war immer vor dir da

Setz dich in die Zeitmaschine und fahr
folge dem weißen Kaninchen tralala ...

Das weiße Kaninchen führte die kleine Alice durch das Wunderland. Und auch wir wollen dem weißen Kaninchen folgen. Wohin bringt es uns? Wir legen das Jahr 1968 auf das Jahr 2008 und fahren los. Jimi Hendrix singt ein Lied über Ressourcenschonung, Janis Joplin dreht die Energiesparlampe rein und wir hören „wild thing“ in der Nichtraucherlounge und feiern die Gesundheitsdik­tatur. Es gibt kein richtiges Leben im falschen, aber im richtigen, und wir sind auf dem besten Weg dahin. Schön war die Zeit, als langes Haar noch politisch war.“ (Rainald Grebe)

Pressestimmen

„Grebe wühlt ganz wunderbar in modischen Schlagwörtern und Befindlichkeiten. ... Aber Vorsicht! Plötzlich findet man sich selbst mitten im eben belachten Klischee wieder. Hinterhältig verpackt in eingängige Refrains serviert Grebe ziemlich bösartige Einblicke in die Untiefen der modernen Welt.“
Zitty Berlin, April 2008

„Der 37-Jährige schlägt eine Brücke in die Gegenwart und flaniert darauf, immer ein gar(stig) lustig Lied auf den Lippen.“
Lausitzer Rundschau, April 2008

„Wenn und Rainald Grebe die Wahrheit über 1968 erklärt, ist das witziger, intelligenter und überraschender als alle Rückschau-TV-Filme zum Thema.“
TIP, Berlin, April 2008

„Doch was ist geblieben vom Aufbruch? Bionadeumspülte Lebensentwürfe, deren zur Schau gestellte Toleranz nur gut getarnte Autorität ist. ‚Von mir aus werde schwul, aber jetzt iss' deinen Teller auf’, belauscht er die Kleinfamilie aus dem Prenzlauer Berg. Er spürt hinter Wellnessboom (,,Es ist so angeneeeehm") und Rauchverbot (,,Alle werden hundert") die Verunsicherung derjenigen auf, die ihr Leben um jeden Preis verlängern und verhübschen wollen, ohne zu wissen, was sie damit eigentlich anfangen sollen.“
Märkische Allgemeine, 1. April 2008

“Mit ihren Endlos-Spottliedern beweisen sich die drei einmal mehr als exzellente Musiker quer durch die verschiedenen Genres. Immer saukomisch und mit einer herzerfrischenden Gemeinheit lässt er dabei Allgemeinplätze von damals und heute ins Leere laufen. Dieser Abend ist großartiges, zeitkritisches Entertainment, ganz ohne ewiggestriges Sendungsbewusstsein.“
Berliner Morgenpost, 30. März 2008

„Noch schöner sind aber seine eigenen bösen Hymnen. Diese erzählen von alltäglichen Dingen und sind wahrscheinlich gerade deshalb so amüsant, weil sich jeder darin wieder finden kann. Mit seinen Liedtexten provoziert er bewusst, ganz harmlos fangen sie an, um dann so richtig gemein zu werden.“
Nora Feist, Berliner Zeitung, 13.September 2006

„Das Publikum verehrt den Schlaks als eine Art Dada-Rilke, der krumme Sachverhalte in gerade Verse gießt und den kürzesten Weg vom Banalen zum Blödsinn kennt und selbst verständlich auch zurück. Mit den Songs hat er sich als heimlicher Star der Hauptstadt etabliert.“
Der Spiegel, März 2006

Biografisches

Rainald Grebe

Rainald Grebe (geb. 1971) betätigt sich seit 1989 als Autor, Comedian und Liedersänger. Er stammt aus Köln und machte sich schon Anfang der neunziger Jahre in die neuen Bundesländer auf, um seine künstlerische Karriere zu verfolgen. Von 1993 – 1997 studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch“ Berlin und schloss erfolgreich mit einem Diplom im Fach “Puppenspiel“ ab.

Nach legendären Bühnenauftritten beim Quatsch Comedy Club in Hamburg fand der Künstler im Jahr 2000 seinen festen Platz als Dramaturg, Schauspieler und Regisseur am Jenaer Theaterhaus. Thomas Hermanns produzierte mit ihm 2002 eine eigene Rainald-Grebe-Varietyshow "Immer wieder sonntags" im Hamburger Schauspielhaus und begrüßt den Quatsch Comedy Liebling immer wieder im Liveclub in Berlin. Im Theaterhaus Jena fand regelmäßig "Die Falkenhorst Show" von und mit Rainald Grebe und Gästen statt.

2003 erhielt Rainald Grebe den Jurypreis beim Prix Pantheon, 2004 den Publikums- und den Jury-Preis beim Kleinkunstfestival des Theaters Die Wühlmäuse in Berlin sowie den „Jan-Wesemann-Preis für Ereignisprodu­zenten“ Berlin 2004. 2005: Cabinet Preis Kategorie Chanson.

2005 zog es Rainald Grebe nach Berlin, wo er die Kapelle der Versöhnung gründete und jeden letzten Montag im Monat im Spiegelzelt der Bar jeder Vernunft mit Freunden und Gästen eine unnachahmliche Performance präsentierte, die ihm die Begeisterung sowohl der Berliner in West und Ost als auch der Brandenburger sicherte.

2006: Deutscher Kleinkunstpreis Förderpreis der Stadt Mainz, 2007 spielte Rainald Grebe mit der Kapelle der Versöhnung regelmäßig das Programm „Volksmusik“ im ausverkauften TIPI.

Am 28. März 2008 hatte das Programm „1968“ seine Uraufführung im Berlin TIPI.

„Rainald Grebes Lieder folgen einer eigenen Logik. Sie treiben außerhalb der Dreimeilenzone. Fernab von allen sattsam bekannten Fahrrinnen, entdecken sie im Alltäglichen das Wunderbare, im Vertrauten das Absurde und die Tragik in der Spaßgesellschaft. Sie sind voller Widersprüche und Widerhaken, voller Doppelbödigkeiten, überraschender Einsichten und manchmal erschließt sich erst auf dem Heimweg die Heimtücke einer seiner Reime. Man trägt sie lange mit sich herum und es kann durchaus passieren, dass bei einer außerordentlich unpassenden Gelegenheit plötzlich einer seiner Verse aus dem Unterbewusstsein wieder auftaucht und die Situation schlagartig erhellt." Laudatio der Jury zum Prix Pantheon 2003

Veröffentlichungen:
„Das Abschiedskonzert", 2 CDs, 2004 bei WortArt, Köln.
„Global Fish“, Roman, 2006
„Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung“ 1 CD, 2005 bei WortArt, Köln.
„Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung, Volksmusik“ 1 CD, 2007, Versöhnungsrecords
und weitere

Preise
Prix Pantheon 2003 Jurypreis
Kleinkunstfestival Die Wühlmäuse Berlin 2004 Jury- und Publikumspreis „Der Wesemann-Preis für Ereignisproduzenten“ Berlin 2004
Preis für junge Songpoeten der Hanns Seidel Stiftung, München 2005
Cabinet Preis Kategorie Chanson (2005)
Deutscher Kleinkunstpreis Förderpreis der Stadt Mainz (2006)
Radiopreis „Salzburger Stier“ (2008)

Martin Brauer (Schlagzeug)

  • geb. 1971 in Rostock
  • 1987-91: Schlagzeugstudium an der Hanns-Eisler Berlin
  • 1992-94: Tischlerlehre
  • 1994: Orgelbaupraktikum
  • 1996-99: Studium Schauspiel an der Ernst Busch Berlin
  • 1999-2001: Engagement Staatsschauspiel Dresden
  • 2002 - 2006: Engagement am Deutschen Theater Berlin
  • seit 2006: Engagement Theater Magdeburg

Marcus Baumgart (Gitarre)

  • geb. 1965 in Berlin
  • 1975 – 77: Trompetenunterreicht
  • 1981 – 84: Abitur und Schlosserlehre
  • erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben
  • Teilnahme an internationalen Gitarrenfestivals
    gleichzeitig E-Gitarre in einer Rockband
  • 1987 – 92: Studium der Konzertgitarre an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“
  • 1992 – 93: Meisterjahr für Kammermusik

Arbeit in verschiedenen Kammermusikbesetzungen „Baumgart Trio“, „Paganini Duo“, „Flauto e cordi“, „Maximilian-Concert“, „Gitarrenduo“, klassische Liederabende, Chansonbegleitung am Schauspielhaus Berlin – Verpflichtungen als Gitarrist am Deutschen Theater und Maxim Gorki Theater Berlin, Aufnahmen für Rundfunk, Schallplatte und Fern­sehfilm­produktionen, seit 1997 eigene Rockband: ‚De la cave’

Ausgewählte Liedtexte

Es gibt kein richtiges Leben im falschen

Im Vorgarten blüht der Krokus
Die Katze liegt auf einem Heft mit Sudokus
In der Wäschespinne hängt ein Meisenknödel
Deine Putzfrau bringt die Bionadeflaschen raus
Ach Klaus, Rocknroll sieht anders aus

Deine Frau ist echt ne nette, echt ne liebe
Deine Frau hört Klezmer beim Bügeln
Frauen um die 40 interessieren sich für Heilberufe
Sie kauft Eier von freilaufenden Bauern
Ach klaus, rocknroll sieht anders aus

Dein Sohn ist sieben und spielt Synthesizer
Mozart und heimlich Macht kaputt was euch kaputtmacht von Rio Reiser
Er ist grad etwas rebellisch
Zwei Minuten Luft anhalten das ist hammerhart
Aber Papa ich hab Co2 gespart.

Deine Putzfrau ist eine lustige Frau
Alle lieben ihr Gefasel
Wenn du ausm Haus gehst sagt sie ist a wild world baby
Wenn du wiederkommst my home is my castle

Es gibt kein richtiges Leben im falschen
Es gibt kein richtiges Leben im falschen
Es gibt kein richtiges Leben im falschen

Das Solardach funkelt im Sonnenlicht
Du schaust hoch und sagst: das rechnet sich
Dein Sohn steckt die Katze in eine Plastiktüte
So Katze jetzt sparn wir Co2
Das ist ne Phase die geht auch vorbei

Deine Frau ist gegen eine Scheibe gelaufen
Du schaust auf die Scheibe und sagst warnvögel kaufen
Was? Na Warnvögel kaufen, die Vögel diese Silhoutten
Diese schwarzen na diese Klebevögel
Ach Klaus rocknroll sieht anders aus

Klaus du hast ein schönes Haus
Du bist ein guter Vater
Dein Sohn spielt nachts auf dem Synthesizer
Like a bridge over troubled water

Es gibt kein richtiges Leben im falschen
Es gibt kein richtiges Leben im falschen
Aber im richtigen und das ist hier.

Dein Sohn hört Janis Joplin in der Wohnung
Yeah yeah ressourcenschonung
Yeah yeah nachhaltigkeit
Stecker raus Geräte nie auf stand-by

Es gibt kein richtiges Leben im falschen
Es gibt kein richtiges Leben im falschen
Es gibt kein richtiges Leben im falschen
Es gibt kein richtiges Leben im falschen


1968

Liebe Kinder es gab ein Jahr
Das eine Katastrophe war
1968
Liebe Kinder seitdem geht’s abwärts

Die 68er sind an allem schuld

Vorher waren alle Menschen froh
Alle Menschen waren hetero
Weil Schwulsein ja eine Krankheit war
Und da war keiner krank, Gott sei Dank

Die 68er sind an allem schuld

Singleparties gab es keine
Die SPD hatte noch Ortsvereine
Die Ehe hielt bis zur Beerdigung
Und nicht bis zur Selbstverwirklichung

Die 68er sind an allem schuld

Bei Problemen ging man nicht zum Therapeuten
Man ging in die Kirche oder gleich in die Kneipe
Was ist Yoga Yin und Yan und der ganze Dreck
Gegen ein Halleluja und ein Herrengedeck

Die 68er sind an allem schuld

Wir hatten Wohlstand für alle, das Fließband rollte
Es gab Arbeit für jeden, der Arbeit wollte
Und Arbeit hatte Vater, Mutter war zuhaus
In der Schule ging Gewalt noch vom Lehrer aus

Die 68er sind an allem schuld

Das war 1968 1968 1968
Das war 1968 1968 die Republik war jung
Und dann machen die da Revolution
Bei Vollbeschäftigung

Ich verstehs nicht Ich verstehs nicht Ich verstehs nicht
Ich werds auch nie verstehn
So gut wie damals
Wird’s uns nie wieder gehen

Alle waren Nazis, das war ganz normal
Onkel Otto war Nazi und die Hildegard
Das warn normale Leute mit normaler Frisur
Und keine ostdeutsche Jugendkultur

Die 68 sind an allem schuld

Und dann kamen diese Langhaarprolos
Mit spielten ewige Gitarrensolos
Liebe Kinder: Revolutionen
Sind schlechte Parties von Wachstumshormonen

Die 68er sind an allem schuld

Das war 1968 1968 1968
Das war 1968 1968 die Republik war jung
Und dann machen die da Revolution
Dann machen die da Revolution
Jetzt machen die da Revolution
Bei Vollbeschäftigung

Ich verstehs nicht, Ich verstehs nicht Ich verstehs nicht
Ich werds auch nie verstehn
So gut wie damals
Wird’s uns nie wieder gehen

Geh doch nach drüben
Wenn’s dir hier nicht gefällt
Lass deine Haare flattern
Für eine bessere Welt
Für eine bessere Welt


Die 90er Jahre

Ich seh ein altes Bild von mir
Ich mit vollen Haaren
Das war im letzten jahrtausend
In den 90er Jahren

Ich war damals auf der Love Parade
Ich war ein wilder Knutscher
Meine Arschbacken waren tätowiert
Mit future future

Guido fuhr im Guidomobil
Und der Guido lacht so viel
Ich wär gern länger geblieben
Ich glaub wir haben Geschichte geschrieben

Alle hatten damals einen Waschbrettbauch
Ich auch ich auch ich auch

Alle wollten so wie die Spice Girls sein
Ich auch Ich auch Ich auch

Alle aßen säckeweise Ecstacy
Ich auch ich war dabei

Den Eisbären ging es prima
Wetter war noch kein Klima
Man dachte nix böses wenn die Sonne schien
Man dachte nix böses

Doch die 90er Jahre
Sind vorbei

Jan Ullrich war noch nicht gedopt
Er war motiviert
Peter Hartz war noch glücklich im Bordell
Ach, die Zeit vergeht so schnell

In der Kneipe sagten wir: bitte ein Bier
Und nicht : Bananenhefe mit Lemon
Es gab Studenten die studierten gar nicht
Oder 18 Semester Backgammon

Wir meinten alles ironisch
auch die Ironie

Und ich wär gern länger geblieben
Ich glaub wir haben Geschichte geschrieben

Alle haben sich in die Nippel gepierct
Ich auch ich auch ich auch

Alle wollten nur nach Silicon Valley
Ich auch ich auch ich auch

Alle waren damals Popliteraten
Ich nicht ich auch ich auch

Und man konnte rauchen
Sogar in der Öffentlichkeit
Raucher waren keine Mörder
Sondern Mitbürger

Doch die 90 er Jahre
Sind vorbei

Ich bin ein altes Brauereipferd
Aus einer anderen Epoche
War das im Pleistozän
Oder letzte Woche?

Doch die 90 er Jahre
Sind vorbei
Für mich meinen Waschbrettbauch und für Lady Di
Bye bye ....